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Deutschland braucht 80 Freunde.

Deutschland hat teilgenommen und viele Eishockeyfans, oder einfach nur Interessierte, werden dieses Gefühl im Herzen nie vergessen. ROBERT MÜLLER auf dem Eis zu sehen. Einer der Besten. Rosenheim, Mannheim, Krefeld. Mannheim. Duisburg. Köln. DEB. Weltmeisterschaften. Olympia.

Kopfschüttelnde Berliner Play-Off Spieler 2003 vor seinem Gehäuse, verzweifelte Kölner 2003 im Endspiel zur Deutschen Meisterschaft. Und den strahlenden Team-Spieler und Tor-Verhinderer, ROBERT MÜLLER. Wesentlich zum Krefelder Meistertitel 2003 beigetragen - für Krefeld übrigens wieder nach 51 Jahren. Deutschland hat teilgenommen an seinen überragenden Erfolgen, aber auch, als 2006 sein Krebs-Leiden öffentlich wurde. Deutschland konnte es nicht fassen wie sich ROBERT MÜLLER wieder zurückgekämpft hatte. Bester Goalie der PLAY-OFFS, menschlicher Triumph über Gegner Mannheim, mit Köln Vizemeister. Deutschland war begeistert ROBERT MÜLLER kämpfen zu sehen. Auch dies im zweitlängsten Spiel der Eishockey-Geschichte. ROBERT kämpfte auch da bis zur letzten Sekunde. Wie er immer kämpfte, auch gegen eine niederschmetternde Diagnose ohne Perspektiven. Immer für den Sport, die Leidenschaft: EISHOCKEY.

Mitspieler und Freunde, sicher auch viele Fans wurden durch ihn motiviert und inspiriert. Durch seine gewinnende und bescheidene Art.

Dabei aber immer griffig, angriffslustig, ob im TV bei "TV Total", oder im BAYERISCHEN FERNSEHEN "schade dass ich durch meine Krankheit interessanter bin, wie durch meine Leistungen als Sportler". So ist unser Bert in unseren Herzen verankert und so bleibt er in unserem Andenken.

Wir wussten es, wir haben es in der BILD und im SPIEGEL gelesen. In allen Gazetten und Zeitungen. Es ging ihm immer schlechter. Deutschland, nein, "wir" -  waren eigentlich vorbereitet. Aber eigentlich dachten wir, unser Robert, der straft uns alle Lügen, mit seiner Kraft. Vielleicht andere, aber doch nicht der Robert.

Aber dann war's doch der Bert. 21. Mai 2009. Robert ist nicht mehr da. Die Nachricht hat uns gelähmt, Freunde und Fans. Uns alle in Deutschland. Robert war Familienvater. Seine Frau Jenny, Tochter Lena und Sohn Louis, die zurück geblieben sind. Und er ist zu jung von seiner Familie und uns gegangen.